Mit allzu bescheidenen Wetteraussichten ging es heute dem südlichen Ende der Arnspitzgruppe bei Leutasch. Das Zunteregg ist ein etwas länglich gezogener, bewaldeter Kopf zwischen Weidach und Scharnitz. Man staune, jedoch ist diese Tour mit etwas Geduld sogar mit dem ÖPNV zu machen, und da wir in geselliger Runde waren, und auch weil die Tour nicht zu langwierig war genossen wir die Zugfahrten mit Tratsch und ersehnter Entspannung.

Bei den super Schneeverhältnissen konnten wir gleich um 10 Uhr im Tal die Schneeschuhe anschnallen. Der Weg zog sich dann zuerst auf der südlichen Seite, später zweigt man auf die nördliche Seite ab und blieb dabei stets im Wald. Wenige Aussichtspunkte lassen uns auf die imposanten Spitzen um uns herum staunen: Arnspitzen, Hohe Munde und Reither Spitze. Und auch wenn man sich wünschen mag, lieber auf dessen Gipfel zu stehen, war der Gedanke bei dem vielen Neuschnee eher unwahrscheinlich. Wir erreichten nach etwa 3 Std die Hohe Fluder. Dieser um 10 Meter höher gelegen Punkt lädt kaum zum verweilen ein, denn es gibt keinerlei Sicht. So steigen wir noch ein paar Schritte weiter zum eigentlichen Ziel, dem Zunteregg (1692 Meter). Am Zunteregg machten wir ein wenig Rast um unsere mitgebrachten Leckereien zu tauschen und zu verspeisen. Tee gab es auch noch reichlich und kaum 30 Minuten später waren wir schon wieder auf dem Abstiegsweg. Wir nahmen bis auf die Gipfelrunde den selben Weg zurück. Und um kurz nach 15 Uhr konnten wir schon wieder in den Bus zum Bahnhof Seefeld steigen.

Eine kurze aber schöne Tour. Die Schneeverhältnisse machen derzeit richtig Spaß! Und am Ende kam sogar noch ein wenig die Sonne heraus – ganz entgegen den Ankündigungen des Wetterberichts.